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  • Язык:
    Немецкий (Deutsch)
Источник:
  • Four Centuries. Russian Poetry in Translation, 13, 2016

Das zweite Jahr

Das zweite Jahr geht auch zur Neige schon,
Die Banner flattern immer noch im Wind.
Der Krieg verspottet uns mit seinem Hohn —
Uns, die wir abgeklärt und weise sind.

Geführt vom grandiosen Genius —
Er spielt, wie immer, nur auf Patt —
Mit Siegesliedern und mit Heldengruß
Marschieren Truppen — welche? — in die Stadt.

Und die Gefallenen, die Ertrunkenen,
Getötet auf der schweren Überfahrt,
Die auf dem Feld vergessenen und versunkenen —
Sind sie verzeichnet auf dem Ruhmesblatt?

Wird in der fernen Zeit das Morgenrot
Die Welt erblicken, wie sie früher war?
Ich sehe rote Nelken, riesengroß,
Und auf den Nelken schläft ein wildes Paar;

Wie eine Leier röhrt ein Ungetüm
Wenn plötzlich Regen rasend niederfällt,
Mit fetten Schachtelhalmen, leuchtend grün
Ist alles überwachsen und umstellt.

So sei's. Die Zeit, das Leben rollt dahin,
Wir haben dich verstanden, Welt:
Du bist nur die verdrossene Pförtnerin
Am Eingangstor zu Gottes weitem Feld.

И год второй к концу склоняется…

И год второй к концу склоняется,
Но так же реют знамена,
И так же буйно издевается
Над нашей мудростью война.

Вслед за ее крылатым гением,
Всегда играющим вничью,
С победной музыкой и пением
Войдут войска в столицу. Чью?

И сосчитают ли потопленных
Во время трудных переправ,
Забытых на полях потоптанных,
И громких в летописи слав?

Иль зори будущие, ясные
Увидят мир таким, как встарь,
Огромные гвоздики красные
И на гвоздиках спит дикарь;

Чудовищ слышны ревы лирные,
Вдруг хлещут бешено дожди,
И всё затягивают жирные
Светло-зеленые хвощи.

Не всё ль равно? Пусть время катится,
Мы поняли тебя, земля!
Ты только хмурая привратница
У входа в Божие Поля.


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